Der Deutsche Rollenspielpreis 2017 geht an …

cover_datapuls_adl… und wieder ist das Buch über die „Allianz Deutscher Länder“ unter den Gewinnern. In der Kategory »Zubehör« war der Ergänzungsband neben anderen Produkten platziert und erhielt am letzten Wochenende auf der NordCon in Hamburg den begehrten Preis. 

„Jurymitglied Lena Falkenhagen überreichte den Preis für Shadowrun: Datapuls ADL an Shadowrun Chefredakteur Tobias “Tigger” Hamelmann mit dem Fazit: “Das Buch zeigt, dass launige Ingame-Texte, gut lesbare Fluff-Prosa und funktionale, spielwerte SL-Ressourcen keine Gegensätze sein müssen, sondern sogar Hand in Hand gehen können.” Tigger dankte im Namen seines ganzen Shadowrun-Teams für den Preis.“ (Quelle: www.deutscher-rollenspielpreis.de)
Als Teil des Teams freut man sich natürlich mit.

sota2017Inzwischen ist mit „State of the Art ADL“ (SOTA ADL) auch bereits das nächste Buch mit meiner Beteiligung erschienen und ein in Zusammenarbeit mit Manuel Doebel erstelltes Abenteuer zur Tarot-Anthologie an den Verlag geschickt.

Shadowrun Datapuls ADL auf Platz 2

cover_datapuls_adlAm Wochenende wurden auf der RolePlay Convention in Köln die diesjährigen „RPC Fantasy Awards“ verliehen. In der Kategorie »Pen & Paper Rollenspiel« wurde die Shadowrun–Spielhilfe Datapuls ADL mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.
Das freut mich besonders, da ich für diese Übersichtsbeschreibung von Deutschland zwei Regional-Beschreibungen beisteuern konnte.

 

Quelle: Shadowrun DE (Facebook-Account)

Wersegeschichten

Prodigit-HC-Cover.1Zwei Jahre lang wurden Anekdoten und Geschichten, Berichte und Gespräche gesammelt und zu einem Buch zusammengeführt. Nun ist es soweit und die Arbeit des Autors ist getan. 186 Seiten voller Geschichten und Bilder über die Siedlung an der Münsteraner Werse zwischen Stapelskotten und Pleister Mühle. Einen Zeitraum von etwa 80 Jahren umfasst das Buch und auch die viel weiter zurück liegenden Epochen und Grundlagen für die Häuser und Häuschen wurden erfasst und dargestellt. Das Buch ist keine vollständige Chronologie, aber eine interessante Sammlung von Geschichten und Erlebnissen, um die es einfach zu schade wäre, sie mit der Zeit dem Vergessen anheim fallen zu lassen.

 

Nun ist alles auf dem Weg zur Druckerei und in wenigen Wochen kommen die fertigen Bücher zurück … ein gutes Gefühl.

 

Beitragsbild: Ralf Spangenberg, Prodigit-Verlag

Uhrwerk! – Ausgabe 13 und Myranor

Das neue Jahr beginnt mit einer neuen Ausgabe des Uhrwerk! Als Oberthema war dieses Mal »Dungeon/Gewölbe/Kanalisation« gewählt worden.

Als in grauer Vorzeit der Athener Theseus in das Labyrinth des Minos ging, galt er schon als großer Held. Für viele Veteranen des Rollenspiels war der Weg ein umgekehrter. Ob sie nun dem Gewölbe der Stadt Tiefwasser und den dort erlebten Abenteuern ihr Dasein als Held verdanken, oder sich mit Echsen, Orks und anderen Kuriositäten in den Gängen unter einer Taverne gemessen haben – der Dungeon gebiert den Helden als etwas Neues.
Das liegt nicht nur daran, dass am Anfang unseres Hobbys der Dungeon stand. Das Hineinwagen in den dunklen Keller mit seinen Schrecken im Schatten ist seit Generationen eine Probe des Mutes, auch abseits des Spieltisches. Im Dunkel, das all unseren Ängsten als Heimstatt dient und all die Monster verbirgt, die wir aus unserem Alltag verbannt haben, gilt es zu beweisen, dass wir in der Lage sind selber hell genug zu strahlen, um die Schatten zu vertreiben.

»Wer ein Labyrinth begeht, macht sich auf einen Weg der Wandlung.«

So schreibt Gernot Candolini in seinem Werk „Im Labyrinth sich selbst entdecken“ und dabei kommt es nicht nur darauf an, den richtigen Weg zu finden. Wenn wir uns darauf einlassen, in die Irre geführt zu werden, den geraden und einfachen Weg zu verlassen und nicht zu wissen, was hinter der nächsten Ecke ist, dann sind wir bereit zu wachsen.
Nicht umsonst schicken Autoren ihre Protagonisten immer wieder in Labyrinthe und Höhlen, in Gewölbe und dunkle Tunnel. Harry Potter mag einen Klassenkameraden im Labyrinth verlieren, doch kommt er selber stärker daraus hervor, und ist nun in der Lage sich seinen größten Problem zu stellen. Auch die Gefährten des Ringes brauchen die Minen von Moria, um zueinander zu finden, sich im Kampf ebenso zu beweisen, wie sich gegenseitig zu unterstützen und was wäre aus Gandalf geworden, ohne den Sturz von der Brücke?

Vielleicht ist es die Einfachheit der Situation, die im Gewölbe den Blick schärft. Gleichgültig wie verwirrend die Gänge angeordnet sein mögen – man denke nur an das Treppen-Labyrinth im Film „Name der Rose“ – es gibt ein »vor uns« und ein »hinter uns«. Alles andere kann ausgeblendet werden. Und was immer wir suchen, den Schatz in Form von Büchern, die geraubte Prinzessin oder schlicht den Ausgang, es liegt vor uns und wartet darauf gefunden zu werden. Eigentlich ganz einfach. Beachtet man dann noch die Ewige Regel des Dungeons: „immer links“, dann kann eigentlich kaum noch etwas schief gehen.1 Und man sollte sich auch als Held über die Fallen und Rätsel, die Orks und Goblins, all die Gefahren und Schrecken freuen.
Sie geben nicht nur Erfahrung, sondern auch die Möglichkeit zu lernen, zu wachsen, stärker zu werden und das gute Gefühl ein Problem überwunden zu haben. Wie einfach geht das doch am Spieltisch, verglichen mit der realen Welt, wo aus den dunklen Schatten die Probleme unserer Tage hervortreten. Die Orks von Moria sind ein Witz gegen die Höckes und Petrys, die Seehofers und Lindners unseres Labyrinths. Unsere Waffen mögen nicht so einfach wie ein Schwert geschwungen werden können, doch sind auch hier Gemeinschaft und Mut die Mittel der Wahl, die Unholde und ihr Kriegsgeschrei zu besiegen.

»Das Labyrinth stellt nicht die Frage:
Gehst du falsch oder richtig?
Das Labyrinth stellt die Frage:
Gehst du?«
— Gernot Candolini

Uhrwerk! – Ausgabe 12

Nun ist der dritte Jahrgang mit der 12. Ausgabe vom Uhrwerk! abgeschlossen. Als Thema hatten wir uns »Wildnis – Reisen – Expeditionen« vorgenommen. Für das Rollenspiel ein wichtiger Aspekt. Als eigenen Beitrag habe ich eine Ruine im tharpurischen Dschungel beschrieben, welche als Einstieg in eine Tighrir-Kampagne gedacht ist … mal sehen, wann ich die zu Papier und auf Cons bringen kann.

Westfälische Erinnerungsorte – erschienen

lwl_weo_coverHeute wurde der Band beim LWL vorgestellt. Über 40 Beiträge sind zusammen gekommen und reichen von Sport, Personen über reale Schauplätze bis hin zu Meta-Orten, wie etwa der Feme.


Beim LWL wird zusätzlich zur Präsentation auch ein Twitter-Projekt (@WestfErinn_orte)  aufgesetzt, um den Band zu begleiten – eine schöne Idee. Ich bin mal gespannt, wie sie die Beiträge mit 140 Zeichen präsentieren.

Westfälische Erinnerungsorte

lwl_weo_coverVor einiger Zeit habe ich bei Dr. Lena Krull an einer Übung zu Westfälischen Erinnerungsorten teilgenommen. Mit viel Interesse und Vergnügen haben dabei über zwei Semester hinweg gut vier Dutzend Studierende über die Aspekte von Westfalen diskutiert und sich eigenen Themenkomplexen gewidmet. Das Gros der Beiträge wurde dabei literarisch aufgearbeitet und erscheint nun im Verlag Ferdinand Schöningh. Aus meiner Feder stammt dabei der Text über die Feme-Gerichtsbarkeit.

Uhrwerk! 11 – Das Rollenspiel-Magazin im Uhrwerk Verlag

Die Ausgabe 11 ist nun endlich erschienen. Enthalten sind insgesamt 14 Beiträge zu 9 verschiedenen Themen. Besonders gefreut hat es mich, dass so viele verschiedene Autoren und Kollegen eigene Texte zum Nachruf auf Jörg Raddatz beigesteuert haben. Neben dem Versuch eines Werkverzeichnisses konnte ich einen Artikel zum kommenden Südband beisteuern, um die Verhältnisse an der Nacennia-Straße etwas zu beleuchten.

Das Ätherversum auf der Spiel 2016 in Essen

So, der Umzug ist halbwegs geschafft und es kann wieder ans Schreiben gedacht werden … passend dazu vermeldet der Uhrwerk Verlag, dass Das Neue Ätherversum auf der Spiel 2016 erscheint. Mit in der Meldung ist ein Werkstatt-Bericht, der schon einmal einen guten Eindruck des Bandes gibt. Mit hat es viel Spaß gemacht in die Welt von Space: 1889 zu wechseln und dort ein wenig mitzugestalten. Das wird baldigst wiederholt.