Ein Photo aus dem Sauerland

Rückseite

Vorderseite

Vor einiger Zeit ist ein Bild in meinen Besitz gelangt, das einen jungen Mann zeigt, der eventuell aus dem Sauerland stammt.

Das Photo ist auf Photokarton aufgeklebt und wurde im „Atelier für Photographie“ von Joseph Köppelmann (1861–1939)1 aufgenommen. Die Rückseite des Bildes gibt an, dass Köppelmann Ateliers in Soest, Arnsberg und Meschede besaß. Der Karton hat die Maße 63 x 104 x 1mm und stammt wohl aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert.

 

Um wen es sich bei der Person handelt, ist nicht bekannt.

 


1vgl. Fotografenwiki; eingesehen 25.03.2018.

Mumien • Der Traum vom ewigen Leben

Im Gustav Lübcke-Museum in Hamm wird diese Ausstellung vom 3. Dezember 2017 bis zum 17. Juni 2018 präsentiert. Die Ausstellung hat ihren Platz in den oberen Räumen bekommen und zeigt eine breite Palette von Mumien und mumifizierten Körpern, die neben den üblichen Schauplätzen wie Ägypten und Südamerika auch weniger offensichtliche Regionen und sogar einige kuriose Exponate natürlicher Austrocknung der Neuzeit beinhaltet. Anschaulich und gut dokumentiert, mit kurzen aber prägnanten Texten ergänzt, kann man sich sowohl als interessierter Laie, als auch als Historiker mit anderen Schwerpunkten einen faszinierenden Überblick verschaffen. Dabei bleibt die Ausstellung erfreulich sachlich und vermeidet jegliche Mumien-Klischees. Vielmehr wird darauf hingewiesen, dass man es hier mit den sterblichen Resten von realen Menschen zu tun habe und diese mit Pietät und Respekt zu betrachten seinen.

Dass einige Mumien trotzdem ein gruseliger Anblick sind, liegt wohl in ihrer Natur und lässt sich vom Besucher nur bedingt ignorieren. Die Präsentation schafft dies jedoch und vermittelt einen guten Überblick über mehrere Jahrtausende und verschiedene Kontinente. Das war definitiv ein lohnenswerter Besuch, der durch einen Abstecher in die Dauerausstellungen zu Ägypten und Archäologie mit Genuss abgerundet wurde.

Wersegeschichten

Prodigit-HC-Cover.1Zwei Jahre lang wurden Anekdoten und Geschichten, Berichte und Gespräche gesammelt und zu einem Buch zusammengeführt. Nun ist es soweit und die Arbeit des Autors ist getan. 186 Seiten voller Geschichten und Bilder über die Siedlung an der Münsteraner Werse zwischen Stapelskotten und Pleister Mühle. Einen Zeitraum von etwa 80 Jahren umfasst das Buch und auch die viel weiter zurück liegenden Epochen und Grundlagen für die Häuser und Häuschen wurden erfasst und dargestellt. Das Buch ist keine vollständige Chronologie, aber eine interessante Sammlung von Geschichten und Erlebnissen, um die es einfach zu schade wäre, sie mit der Zeit dem Vergessen anheim fallen zu lassen.

 

Nun ist alles auf dem Weg zur Druckerei und in wenigen Wochen kommen die fertigen Bücher zurück … ein gutes Gefühl.

 

Beitragsbild: Ralf Spangenberg, Prodigit-Verlag

Westfälische Erinnerungsorte – erschienen

lwl_weo_coverHeute wurde der Band beim LWL vorgestellt. Über 40 Beiträge sind zusammen gekommen und reichen von Sport, Personen über reale Schauplätze bis hin zu Meta-Orten, wie etwa der Feme.


Beim LWL wird zusätzlich zur Präsentation auch ein Twitter-Projekt (@WestfErinn_orte)  aufgesetzt, um den Band zu begleiten – eine schöne Idee. Ich bin mal gespannt, wie sie die Beiträge mit 140 Zeichen präsentieren.

Westfälische Erinnerungsorte

lwl_weo_coverVor einiger Zeit habe ich bei Dr. Lena Krull an einer Übung zu Westfälischen Erinnerungsorten teilgenommen. Mit viel Interesse und Vergnügen haben dabei über zwei Semester hinweg gut vier Dutzend Studierende über die Aspekte von Westfalen diskutiert und sich eigenen Themenkomplexen gewidmet. Das Gros der Beiträge wurde dabei literarisch aufgearbeitet und erscheint nun im Verlag Ferdinand Schöningh. Aus meiner Feder stammt dabei der Text über die Feme-Gerichtsbarkeit.