Engors Dereblick rezensiert die Memoria Myrana 49

Die DSA-Fanseite Engors Dereblick hat sich unsere Ausgabe 49 vorgenommen und unter der Überschrift »Gratisfutter: Memoria Myrana Nr.49« rezensiert.

Sehr schön sind die grundsätzlichen Anregungen, die man für das Spiel im Güldenland erhält […] Umso wichtiger, dass mit der Memoria Myrana eine klar erkennbare Konstante vorhanden ist, bei der man erkennt, dass hier nach wie vor viele Menschen mit viel Herzblut daran arbeiten, beiden Settings1 eine Zukunftsperspektive zu bieten und der Materialfluss weiterhin gewährleistet ist bzw. an einer Mitgestaltung Interessierte hier eine gute Plattform finden können.

Dass in seinem Fazit gleich drei der vier „Highlights“ von mir sind, freut mich ungemein. Das Schreiben an den Kerrishitern  – von diesem Volk handeln die Texte – hat nicht nur eine Menge Konzept-Arbeit und Zeitaufwand gekostet, sie hat auch sehr viel Spaß gemacht.

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1 gemeint sind die Settings Myranor und Tharun

Mumien • Der Traum vom ewigen Leben

Im Gustav Lübcke-Museum in Hamm wird diese Ausstellung vom 3. Dezember 2017 bis zum 17. Juni 2018 präsentiert. Die Ausstellung hat ihren Platz in den oberen Räumen bekommen und zeigt eine breite Palette von Mumien und mumifizierten Körpern, die neben den üblichen Schauplätzen wie Ägypten und Südamerika auch weniger offensichtliche Regionen und sogar einige kuriose Exponate natürlicher Austrocknung der Neuzeit beinhaltet. Anschaulich und gut dokumentiert, mit kurzen aber prägnanten Texten ergänzt, kann man sich sowohl als interessierter Laie, als auch als Historiker mit anderen Schwerpunkten einen faszinierenden Überblick verschaffen. Dabei bleibt die Ausstellung erfreulich sachlich und vermeidet jegliche Mumien-Klischees. Vielmehr wird darauf hingewiesen, dass man es hier mit den sterblichen Resten von realen Menschen zu tun habe und diese mit Pietät und Respekt zu betrachten seinen.

Dass einige Mumien trotzdem ein gruseliger Anblick sind, liegt wohl in ihrer Natur und lässt sich vom Besucher nur bedingt ignorieren. Die Präsentation schafft dies jedoch und vermittelt einen guten Überblick über mehrere Jahrtausende und verschiedene Kontinente. Das war definitiv ein lohnenswerter Besuch, der durch einen Abstecher in die Dauerausstellungen zu Ägypten und Archäologie mit Genuss abgerundet wurde.

Wersegeschichten

Prodigit-HC-Cover.1Zwei Jahre lang wurden Anekdoten und Geschichten, Berichte und Gespräche gesammelt und zu einem Buch zusammengeführt. Nun ist es soweit und die Arbeit des Autors ist getan. 186 Seiten voller Geschichten und Bilder über die Siedlung an der Münsteraner Werse zwischen Stapelskotten und Pleister Mühle. Einen Zeitraum von etwa 80 Jahren umfasst das Buch und auch die viel weiter zurück liegenden Epochen und Grundlagen für die Häuser und Häuschen wurden erfasst und dargestellt. Das Buch ist keine vollständige Chronologie, aber eine interessante Sammlung von Geschichten und Erlebnissen, um die es einfach zu schade wäre, sie mit der Zeit dem Vergessen anheim fallen zu lassen.

 

Nun ist alles auf dem Weg zur Druckerei und in wenigen Wochen kommen die fertigen Bücher zurück … ein gutes Gefühl.

 

Beitragsbild: Ralf Spangenberg, Prodigit-Verlag

Uhrwerk! – Ausgabe 13 und Myranor

Das neue Jahr beginnt mit einer neuen Ausgabe des Uhrwerk! Als Oberthema war dieses Mal »Dungeon/Gewölbe/Kanalisation« gewählt worden.

Als in grauer Vorzeit der Athener Theseus in das Labyrinth des Minos ging, galt er schon als großer Held. Für viele Veteranen des Rollenspiels war der Weg ein umgekehrter. Ob sie nun dem Gewölbe der Stadt Tiefwasser und den dort erlebten Abenteuern ihr Dasein als Held verdanken, oder sich mit Echsen, Orks und anderen Kuriositäten in den Gängen unter einer Taverne gemessen haben – der Dungeon gebiert den Helden als etwas Neues.
Das liegt nicht nur daran, dass am Anfang unseres Hobbys der Dungeon stand. Das Hineinwagen in den dunklen Keller mit seinen Schrecken im Schatten ist seit Generationen eine Probe des Mutes, auch abseits des Spieltisches. Im Dunkel, das all unseren Ängsten als Heimstatt dient und all die Monster verbirgt, die wir aus unserem Alltag verbannt haben, gilt es zu beweisen, dass wir in der Lage sind selber hell genug zu strahlen, um die Schatten zu vertreiben.

»Wer ein Labyrinth begeht, macht sich auf einen Weg der Wandlung.«

So schreibt Gernot Candolini in seinem Werk „Im Labyrinth sich selbst entdecken“ und dabei kommt es nicht nur darauf an, den richtigen Weg zu finden. Wenn wir uns darauf einlassen, in die Irre geführt zu werden, den geraden und einfachen Weg zu verlassen und nicht zu wissen, was hinter der nächsten Ecke ist, dann sind wir bereit zu wachsen.
Nicht umsonst schicken Autoren ihre Protagonisten immer wieder in Labyrinthe und Höhlen, in Gewölbe und dunkle Tunnel. Harry Potter mag einen Klassenkameraden im Labyrinth verlieren, doch kommt er selber stärker daraus hervor, und ist nun in der Lage sich seinen größten Problem zu stellen. Auch die Gefährten des Ringes brauchen die Minen von Moria, um zueinander zu finden, sich im Kampf ebenso zu beweisen, wie sich gegenseitig zu unterstützen und was wäre aus Gandalf geworden, ohne den Sturz von der Brücke?

Vielleicht ist es die Einfachheit der Situation, die im Gewölbe den Blick schärft. Gleichgültig wie verwirrend die Gänge angeordnet sein mögen – man denke nur an das Treppen-Labyrinth im Film „Name der Rose“ – es gibt ein »vor uns« und ein »hinter uns«. Alles andere kann ausgeblendet werden. Und was immer wir suchen, den Schatz in Form von Büchern, die geraubte Prinzessin oder schlicht den Ausgang, es liegt vor uns und wartet darauf gefunden zu werden. Eigentlich ganz einfach. Beachtet man dann noch die Ewige Regel des Dungeons: „immer links“, dann kann eigentlich kaum noch etwas schief gehen.1 Und man sollte sich auch als Held über die Fallen und Rätsel, die Orks und Goblins, all die Gefahren und Schrecken freuen.
Sie geben nicht nur Erfahrung, sondern auch die Möglichkeit zu lernen, zu wachsen, stärker zu werden und das gute Gefühl ein Problem überwunden zu haben. Wie einfach geht das doch am Spieltisch, verglichen mit der realen Welt, wo aus den dunklen Schatten die Probleme unserer Tage hervortreten. Die Orks von Moria sind ein Witz gegen die Höckes und Petrys, die Seehofers und Lindners unseres Labyrinths. Unsere Waffen mögen nicht so einfach wie ein Schwert geschwungen werden können, doch sind auch hier Gemeinschaft und Mut die Mittel der Wahl, die Unholde und ihr Kriegsgeschrei zu besiegen.

»Das Labyrinth stellt nicht die Frage:
Gehst du falsch oder richtig?
Das Labyrinth stellt die Frage:
Gehst du?«
— Gernot Candolini

Altes Fröndenberg 1

Im Nachlass meines Großvaters waren einige Glasplatten-Bilder. Ein paar davon wurden bereits in früheren Jahren für Publikationen über Fröndenberg genutzt, andere sind wohl nie publik geworden. Bei vielen ist nicht mehr bekannt, wer die fotografierten Personen sind. Aufgenommen wurden die Bilder wahrscheinlich in den 1910er und 1920er Jahren.
Wer Personen auf den Bildern benennen kann, schreibe bitte an mich oder in die Kommentare. Danke. :)

Creative Commons Lizenzvertrag
Altes Fröndenberg von Peter Horstmann ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Personen im Gras

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Personen im Gras; Foto: Franz Horstmann

Jugendliche

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Jugendliche; Foto: Franz Horstmann

Silberhochzeit Horstmann, September 1924

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Silberhochzeit Horstmann, September 1924; Foto: Franz Horstmann

Schwestern (?)

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Schwestern (?); Foto: Franz Horstmann

Veteranen

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Veteranen; Foto: Franz Horstmann

Junge Damen

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Junge Damen; Foto: Franz Horstmann

Blick von Sümbergstr. 9 in Richtung Bismarckstraße

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Blick von Sümbergstr. 9 in Richtung Bismarckstraße; Foto: Franz Horstmann

Blick von Sümbergstr. 9 zur Kreuzung Alleestraße

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Blick von Sümbergstr. 9 zur Kreuzung Alleestraße; Foto: Franz Horstmann

fgg

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Foto: Franz Horstmann

Fröndenberger (?)

Bild 09
Fröndenberger (?); Foto: Franz Horstmann

… online!

2013_peter_horstmann_140_140_swEs ist immer Zeit für neue Wege der Kreativität. Und so startet heute meine neue Homepage. Hier werde ich über meine aktuellen Projekte und Arbeiten schreiben, posten, was mir bei den Wegen durch Münster vors Objektiv kommt und was gerade so bei meiner Arbeit für die Piraten los ist. Dazu ein wenig Historie und Genealogie. … also eine breite Mischung.